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138-Städte-Studie Touristen-Hochburgen: Wien mit Berlin gleichauf / Salzburg, Baden-Baden, Luzern führen

Deutschland, Österreich und Schweiz: Touristen-Hochburgen sind nicht nur Großstädte, sondern auch zahlreiche kleine Kommunen. Deutschland legt mit 9 Millionen mehr Übernachtungen kräftig zu.

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In einer umfangreichen 138-Städte-Studie von Travel24.com, dem in acht europäischen Ländern aktiven Reisebuchungsportal, zeigt sich, dass nach wie vor Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Wien oder Zürich bei den Gästeübernachtungen wachsen.

Doch nimmt man als Basis die absoluten Touristenzahlen („Gästeübernachtungen“) und rechnet diese auf die Einwohner um, zeigt sich Erstaunliches: Nicht die Metropolen führen im Ranking „Touristen-Übernachtungen pro Einwohner“, sondern eher kleinere und mittelgroße Städte. (Tabelle beachten)

Der absolute Renner bei Touristen für Städtereisen ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz demnach die österreichische Mozartstadt Salzburg. Hier kamen im Jahr 2014 auf einen Einwohner 18 Touristen-Übernachtungen, was Platz eins der 138 in der Studie untersuchten Städten entspricht. Das sind mehr Gästeübernachtungen pro Einwohner, als in Berlin, München, Köln, Zürich, Wien oder Hamburg und es entspricht einer deutlichen Abweichung von 329% vom Städtedurchschnitt von vie Übernachtungen je Einwohner.

Auf Platz zwei folgt das süddeutsche Städtchen Baden-Baden mit 17 Übernachtungen pro Einwohner, was einer Abweichung vom Studiendurchschnitt von 310% entspricht. Baden-Baden ist berühmt für sein Casino, aber auch für das exklusive Fabergé Museum, welches vom russischen Oligarchen Alexander Ivanov finanziert wird.

Platz drei geht an das schweizerische Luzern mit 15 Gästeübernachtungen pro Einwohner (+260% über Studienschnitt). Es folgen in der aufgezählten Reihenfolge (Tabelle im Anhang beachten): Villach (14 Gästeübernachtungen pro Einwohner, +226%), Innsbruck (12 Gästeübernachtungen pro Einwohner, +186%), Frankfurt/ Main (11, Gästeübernachtungen pro Einwohner, +174%), Genf (11, +155%), München (10, +129%), Passau (9, 124%), Rostock (9, +121%), Konstanz (9, +110%), Berlin (8, +100%), Dresden (8, +100%), Lugano (8, +95%), Fulda (8, +93%), Heidelberg (8, +90%), Eisenach (8, +88%), Wien (8, +83%), Bamberg (8, 81%), Düsseldorf (8, +79%), Zürich (7, +71%) und Trier (7, +64%).

Ebenfalls sieben Gästeübernachtungen pro Einwohner haben: Lübeck, Würzburg, Hamburg und Regensburg. Ebenfalls im Ranking der Touristen-Hochburg liegen, mit sechs Gästeübernachtungen pro Einwohner und mit 30% bis 50% über dem Schnitt, folgende Städte: Potsdam, Freiburg im Breisgau, Basel, Gießen, Koblenz, Stuttgart, Lausanne, Nürnberg, Bern, Köln. Gerade noch in der Klassifizierung Touristenhochburg landete auch die sächsische Metropole Leipzig mit fünf Gästeübernachtungen pro Einwohner, was einer Abweichung vom Studienschnitt in Höhe von +24% entspricht. (Tabelle beachten)

Absolute Übernachtungszahlen pro untersuchter Stadt

Nimmt man die klassischen Gästeübernachtungszahlen pro Stadt als Basis für das Touristenranking von Travel24.com, tauchen Altbekannte auf (Tabellen und Grafiken bitte berücksichtigen im Anhang): So sind Berlin, München und Hamburg beliebt wie nie bei Touristen und Reisenden. Allein im Jahr 2014 konnten die 120 größten deutschen Städte über 139 Mio. Übernachtungen verbuchen. Das waren fast 7 Mio. Übernachtungen mehr als im Vergleichszeitraum 2013.

Deutschlandweit verzeichnete man ebenfalls ein Plus: mehr als 9 Millionen auf über 420 Mio. Übernachtungen. Aber auch die Schweiz legte in der Touristengunst zu. Die Eidgenossen konnten immerhin eine Zunahme von 0,3 Mio. Logiernächten (+0,9%) auf fast 36 Mio. gegenüber 2013 verbuchen. In Österreich ging es hingegen leicht bergab. Rund 0,7 Mio. Übernachtungen weniger auf 131 Mio. (-0,5%) wurden registriert. (Tabelle beachten)

Deutsche Städte als Touristenmagnete

Im Hinblick auf die Übernachtungen vor Ort konnte Berlin seine Spitzenposition weiter ausbauen. Die deutsche Hauptstadt verbuchte im Jahr 2014 insgesamt 28,6 Mio. Übernachtungen – das sind 1,7 Mio. (+6,5%) mehr als im Jahr zuvor. Damit setzt sich der positive Trend der vergangen Jahre – 2013 waren es +8,2%, 2012 +11,3% und 2011 +7,5% weiter fort.

Auch in Deutschlands Touristenstadt Nummer zwei, die bayerische Metropole München, kommen mehr Reisende denn je. In der Stadt an der Isar wurden im Jahr 2014 insgesamt 13,4 Übernachtungen gezählt. Das waren immerhin kräftige 553.000 mehr als im Jahr 2013 (+4,3%).

Im Gegensatz zum fußballerischen Alltag herrscht in der norddeutschen Hafenstadt Hamburg im touristischen Bereich keine Tristesse. Über 0,4 Mio. Übernachtungen mehr (+3,5%) konnte die Hansestadt 2014 verzeichnen und somit über 12 Mio. Gäste-Übernachtungen verbuchen. Besondere Anziehungskraft für in- und ausländische Besucher haben der alljährliche Hafengeburtstag, die malerisch gelegen Außenalster, aber auch Klassiker wie der Fischmarkt oder die Reeperbahn.

Frankfurt am Main ist wohl eher für Business und Wirtschaft, weniger für Tourismus bekannt. Doch die Zahlen sprechen für sich: „Mainhatten“ konnte im Jahr 2014 erstmals über 8 Mio. Übernachtungen verzeichnen. Das sind 0,5 Mio. (+7,3%) mehr als im Vorjahr. Auf Platz fünf und mit enormem Rückenwind holt Köln bei den Übernachtungen auf. Mehr als 5,7 Mio. Nächtigungen rings um den Dom wurden registriert. Dies ist eine Steigerung von mehr als 0,6 Mio. und eine der höchsten prozentualen Anstiege bei den absoluten Gästezuwächsen (+13%) in den 138 untersuchten Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ein paar Kilometer rheinabwärts, in Düsseldorf, verzeichnete man ebenfalls mehr „Gäste über Nacht“: 4,4 Mio. Doch mit einer Steigerung von nur 5,8% können die Düsseldorfer das Kölner-Tempo nicht mithalten.

Ein Besuchermagnet in Ostdeutschland ist nach wie vor Dresden. Die Barock-Stadt an der Elbe konnte sich in den vergangenen 25 Jahren phänomenal von den Kriegs-Altlasten erholen und verzeichnet alleine von 2013 zu 2014 einen weiteren Gästeübernachtungs-Zuwachs von +7,6% auf 4,4 Mio. Es folgen Stuttgart (3,4 Mio., +8,3%), Nürnberg (2,8 Mio., +5,9%), Leipzig (2,7 Mio., +2,5%), Hannover (2,0 Mio., +/- 0%) und Bremen (1,9 Mio., +12%).

Die Sachsenmetropole Leipzig hofft für 2015 touristisch noch mehr Fahrt aufnehmen zu können, hat sie doch solche berühmten Bewohner vorzuweisen wie Johann Sebastian Bach, Richard Wagner oder Felix Mendelssohn Bartholdy. Zudem feiert Leipzig 2015 seine erste urkundliche Erwähnung vor 1000 Jahren. (Tabelle beachten)

Verlierer im Tourismus

Doch gibt es laut Studie nicht nur eitel Sonnenschein unter den Tourismus-Verantwortlichen der Städte. Weniger positiv fällt beispielsweise der Rückblick auf 2014 für die niederbayerische Stadt Landshut aus. Die 66.000-Einwohner-Stadt erlebte einen Rückgang von mehr als 40.000 Übernachtungen (-17,5%). Ebenfalls unter starkem Gästeschwund leidet das niedersächsische Salzgitter. Hier gab es 25.000 Übernachtungen weniger im Jahr 2014 (-15,5%). Aber auch Freiburg im Breisgau (-29.000, -2,1%) und Mainz (- 21.000, -2,5%) mussten Federn lassen. (Tabelle beachten)

Österreich und Schweiz

Auch wenn es für Österreich bei den Übernachtungszahlen (-0,7 Mio.) im Jahr 2014 eher mau aussah, lässt sich die Hauptstadt Wien nicht lumpen. Satte 0,8 Mio. Übernachtungen mehr als im Jahr 2013 zählte man rund um den Stephansdom und die Hofburg (+6,3%). Die Donaumetropole konnte 2014 somit über 13,5 Mio. Übernachtungen verbuchen. Auch Salzburg (+3,2%, 2,6 Mio.), Graz (+4,5%, 1,0 Mio.) und Innsbruck (+3,5%, 1,5 Mio.) widersetzen sich dem österreichischen Trend. Weniger erfolgreich verlief das Touristikjahr für die Städte Villach (-4,2%), St. Pölten (-2,0%) sowie Wels (-0,9%). (Tabelle beachten)

Zwischen Bodensee, Genfer-See und Lago Maggiore, in der Schweiz, zählte man 2014 insgesamt 35,9 Mio. Logiernächte – immerhin 0,3 Mio. Übernachtungen mehr als im Jahr 2013. So konnte etwa Zürich im vergangenen Jahr die 2,9 Mio.-Marke überwinden. Die größte Schweizer Stadt verzeichnete ein Plus von 3% bei den Übernachtungen. Auf Platz zwei findet sich Genf mit 2,0 Mio. Logiernächten (+0,3%).

Richtig in Schwung gekommen sind im Jahr 2014 Luzern und Basel. Beide Städte etablieren sich mit mehr als 1 Mio. Übernachten. Am Vierwaldstädter-See waren es 1,2 Mio. (+3,6%) und am Oberrhein 1,1 Mio. (+5,1%). (Tabelle beachten)

Ob sich die Touristenzahlen für 2015 ebenso positiv entwickeln werden, ist nach Freigabe des Wechselkurses von Euro zu Franken Mitte Januar diesen Jahres durchaus fraglich. Erste Anzeichen sprechen für einen negativen Trend. So ging die Anzahl der Logiernächte bereits im Januar 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits um 1,1% zurück.

Weiterführende Tabellen und Grafiken finden sie hier.

Studiendesign: Das Zahlenmaterial beruht auf Auskünften der Statistischen Landesämter in Deutschland, der Bundesanstalt Statistik Österreich und des Bundesamtes für Statistik Schweiz. Aufgrund gesetzlicher Änderungen basieren die deutschen Angaben auf Meldungen von Beherbergungsstätten ab zehn Betten. Alle deutschen Bundesländer inkl. Camping. Ausnahmen: Rheinland-Pfalz und Thüringen. Anzahl Einwohner Deutschland laut destatis 31.12.2013, Österreich und Schweiz: 31.12.2013. Alle Angaben ohne Gewähr.

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