Hotline: 0820 – 200 291 (8-23 Uhr)

Travel24 - Immer einen Schritt voraus

Travel24.com: Welche Versicherungen braucht man wirklich in der schönsten Zeit des Jahres?

Internationales Online-Reiseportal gibt Tipps für einen „abgesicherten“ Urlaub

Millionen reisefreudige Deutsche werden in den nächsten Wochen wieder in den wohlverdienten Sommerurlaub starten. Laut Statistischem Bundesamt waren es 2009 immerhin über 100 Millionen Reisen (mit mehr als vier Übernachtungen). Oftmals gehört vor Ferienbeginn neben der Auswahl des Reisezieles, der Anzahl der Gepäckstücke auch die Frage nach den optimalen Urlaubsversicherungen dazu. Das internationale Online-Reiseportal www.travel24.com (0,58 Mio. Unique User*) und das Verbraucherportal www.geld.de (0,51 Mio. Unique User*) haben einmal geschaut, welche Versicherungen im Urlaubsgepäck unbedingt dabei sein sollten.

Noch bevor es zur Urlaubsbuchung kommt, sollte man überlegen ob eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll ist. Besonders für Familien mit Kindern oder bei älteren Menschen, ist diese Art der Versicherung von Vorteil. So werden bei Nichtantritt der Reise durch Unfälle, Schwangerschaften, bei Krankheits- oder Todesfällen, arbeitsbedingten Absagen oder bei großen Schäden am Wohneigentum, z.B. durch Feuer, oft hohe Stornogebühren fällig. Diese können durch die Reiserücktrittsversicherung abgefedert werden. Auch sollten Urlauber mit besonders teuren Reisen oder Flügen oder jene mit lange im Voraus gebuchten Reisen jeweils eine Reiserücktrittsversicherung abschließen. Merke: Je teurer eine Reise ist oder je langfristiger im Voraus eine Reise gebucht wird, desto wichtiger ist eine Reiserücktrittsversicherung.

Ebenfalls nicht im Reisegepäck sollte eine Auslandsreisekrankenversicherung (auch: Reisekrankenversicherung) fehlen. Urlauber sind zwar über ihre gesetzliche Krankenversicherung in den Grenzen der Europäischen Union abgesichert, doch nicht alle anfallenden Kosten werden über diese Versicherung abgedeckt. Oftmals wollen Ärzte in ausländischen Urlaubsregionen bei Behandlungen Bares sehen (Krankenhäuser oder Arztbesuche in Hotels). Nach dem Urlaub bekommt man nur einen Bruchteil der Behandlungskosten von der Krankenkasse zurück. Bei Behandlungen in außereuropäischen Ländern u.a. in den USA, in Thailand oder Ägypten übernehmen die Kassen die angefallenen Kosten gar nicht. Auch ein krankheits- oder unfallbedingter Rücktransport wird von den Kassen nicht abgedeckt. „Eine Versicherung macht durchaus Sinn, da oftmals die anfallenden Arztkosten um ein Vielfaches höher sind als die Kosten für eine Versicherung“, so Friedrich Wiedemann, Geschäftsführer von geld.de. Selbst der Rücktransport wird, sollte er medizinisch sinnvoll und vertretbar sein, über die Auslandsreisekrankenversicherung abgedeckt. Tipp: Die Auslandsreisekrankenversicherung gehört bei jeder Auslandsreise ins Gepäck.

Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung braucht man keinen gesonderten Auslandskrankenversicherungsschutz. Tipp: Eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung macht dennoch Sinn, wenn die private Krankenversicherung bei Leistungsfreiheit eine Beitragsrückerstattung verspricht. So sichern sich gesundheitsbewusste privat Krankenversicherte unter Umständen ihre Beitragsrückerstattung, wenn sie im Ausland ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, für die dann die zusätzlich abgeschlossene Auslandsreisekrankenversicherung aufkommt. Wie sich die genauen Versicherungsmodalitäten gestalten, sollte der Reisende aber vor Urlaubsantritt bei seinem Versicherer erfragen.

Dass sich Reisende in fremden Gefilden nicht wie Elefanten im Porzellanladen benehmen, sollte man annehmen. Doch immer wieder richten Urlauber durch Übermut, Leichtsinn oder Unachtsamkeit Schäden an. Um die zum Teil doch recht gravierenden finanziellen Folgen zu deckeln, lohnt sich auf jeden Fall eine Privathaftpflichtversicherung. Sie versichert gegen Personen, Sach- und Mietsachschäden. Personenschäden können z.B. durch das Führen von Fahrrädern, Surfbrettern oder Ski passieren. Sachschäden entstehen durch die Beschädigung oder die Zerstörung fremder Sachen. In guten Versicherungspolicen werden auch angemietete oder geliehene Sachen (außer Kfz) mitversichert.

Über eine Gepäckversicherung, so die Experten von Travel24.com und Geld.de, muss jeder Reisende selbst entscheiden. Die Versicherung ersetzt zwar Reisegepäck, dass durch eine Straftat eines Dritten oder durch Feuer oder Sturm beschädigt wird oder abhandenkommt, doch Klauseln erschweren die Schadensabwicklung. Der Kunde bleibt meist auf den Folgekosten sitzen. Selbst der Verlust von Bargeld und Schecks wird nicht ersetzt. Schmuck ist eigentlich auch ausgeschlossen. Sollte sich der Schmuck in einem verschlossenen Behältnis (u.a. in einem Safe) oder sich im persönlichen Gewahrsam sicher verwahrt befinden, dann werden unter Umständen bei einigen Versicherungen bis zu 50% der Versicherungssumme ersetzt. Auch Video- und Fotoapparate sind als aufgegebenes Gepäck nicht mitversichert – anders als das normale Reisegepäck. Sollten die Geräte als mitgeführtes Gepäck gestohlen oder beschädigt werden, dann werden auch hier nur bis zu 50% der Versicherungssumme ersetzt.

Wenn Sie vorhaben, sich im Ausland einen Mietwagen zu nehmen, prüfen Sie noch vor Antritt Ihrer Reise, ob in Ihrer eigenen Kfz-Haftpflichtversicherung die sogenannte „Mallorca-Deckung“ eingeschlossen ist. Viele Versicherer bieten diesen Schutz regelmäßig an, jedoch fehlt oft in preiswerten Versicherungstarifen dieser wichtige Leistungseinschluss. Verursachen Sie mit dem Mietwagen einen Schaden und reicht die Deckungssumme des ausländischen Versicherers nicht aus, den Schaden zu begleichen, springt für die Differenz Ihre eigene Kfz-Haftpflichtversicherung ein, sofern die „Mallorca-Deckung“ mit eingeschlossen ist. Fahren Sie mit dem eigenen Auto ins Ausland, sollten Sie unbedingt die Grüne Versicherungskarte und einen EU-Unfallbericht mitführen, den Sie sich im Internet herunterladen können.

Mögliche entgangene Urlaubsfreuden können die Versicherungen zwar nicht ersetzen, doch vor größeren finanziellen Verlusten schützen.

Artikel drucken

Presseverteiler

Name (Pflichtfeld)

Vorname (Pflichtfeld)

Medium

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ressort

Position

Captcha
captcha

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Captcha
captcha